HEPA-Filter INFA-MICRON MKR
Kassettenfilter für die Entstaubung anspruchsvoller Prozesse, z. B. toxische Stäube oder Pulver (API - active pharmaceutical ingredient)
INFA-MICRON MKR
Kassettenfilter für die Entstaubung anspruchsvoller Prozesse, z. B. toxische Stäube oder Pulver (API - active pharmaceutical ingredient)
Technik
Das Kassettenfilter-System INFA-MICRON MKR ist als abreinigbares Gehäusefilter mit ein oder zwei Filterstufen sowie als nicht abreinigbares, nachgeschaltetes Sicherheitsfilter erhältlich. Die Filtergrößen decken Luftmengenbereiche > 500 m³/h ab.
Durch Parallelschaltung mehrerer Geräte können beliebig große Volumenströme gereinigt werden. Die 2-stufige Bauweise gewährleistet Reststaubwerte bis zu 0,001 mg/m³. Als Filtermedien werden Filterkassetten der Klasse H13 für die abreinigbare 1. Filterstufe und H13 bis U15 für die nicht abreinigbare 2. Filterstufe verwendet.
Konstruktionsmerkmale
- Ein- oder zweistufiges, abreinigbares Kassettenfilter in Modulbauweise für flexible Anpassungen an den Bedarfsfall
- Reingasseitiger Ausbau der Filterkassetten
- Geschlossenes Filtergehäuse aus Normalstahl S235JR mit Trichter und Staubaustrags- bzw. Staubsammeleinrichtung
- Pneumatische Abreinigungseinheit mit fahrbarem Düsenarm (Rückspülverfahren) für die Kassetten der 1. Filterstufe
- Standard +/- 50 mbar und bis 80 °C, optional 250 mbar und bis 150 °C
- SPS-Steuereinheit für zeittakt- oder differenzdruck-geregelte Filterabreinigung inkl. Düsenarm- und Klappensteuerung
- Überwachung der einzelnen Betriebszustände über Näherungsschalter und Anzeige über Klartextdisplay
- Einsatz von Schwebstoff-Filterkassetten der Filterklasse H13, geprüft nach DIN EN 1822
- 2. Filterstufe (nicht abreinigbar) der Filterklasse E10 oder höherwertig als Sicherheits- bzw. „Polizeifilter“, geprüft nach DIN EN 1822
- Filterkassetten in kompakter Bauweise mit MDF-Rahmen ermöglichen einfache Handhabung und thermische Abfallbehandlung (Sondermüllverbrennung)
- Dichtsitzprüfeinrichtung für jede Filterkassette
- Minimale Stillstandzeiten sowie geringe Betriebs- und Wartungskosten aufgrund höchster Zuverlässigkeit und einfacher Bedienung
- Federpneumatische Filterspannvorrichtung bei abreinigbaren Filtern bzw. manuelle Spannvorrichtung bei nicht abreinigbaren Anlagen
- Sichtfenster nach der ersten Filterstufe zur Funktionskontrolle des Filters
- Gasdicht geschweißtes und verstärktes Filtergehäuse (nicht abreinigbare Baureihe standardmäßig geschraubt)
Downloads
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