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Lamellenfilter für die Entstaubung bei der Stahlherstellung

In einem Stahlwerk wird Kohlenstaub zu Hochöfen transportiert. An mehreren Förderbandübergabestellen erfolgt die Entstaubung mit Filteranlagen vom Typ Infa-Lamellen-Jet AJL. Je nach Größe sind die Lamellenfilter für Volumenströme von 5.000 bis 32.000 m³/h ausgelegt. Der abgereinigte Kohlenstaub wird über Zellenradschleusen und Förderschnecken in die Produktion zurückgeführt. Auslegungstemperaturen von bis zu -40 °C machen eine elektrische Beheizung des Filtergehäuses einschließlich Wärmeisolierung notwendig. 

Die Filtergeräte wurden entsprechend der vorliegenden Explosionsschutzzonen ausgeführt. Im Rohgasraum der Filter wurde üblicherweise eine ATEX Zone 20 ausgewiesen, da der abgereinigte Kohlenstaub ständig in einem explosionsfähigen Staub-Luft-Gemisch vorliegt. Für die Reingasseite und den Außenbereich wurde die ATEX Zone 22 ausgewiesen. Als Explosionsschutzkonzept wurde konstruktiver Explosionsschutz festgelegt, d. h. alle Aggregate in druckstoßfester Bauweise mit Druckentlastung über Berstscheiben. Die zusätzlich erforderliche explosionstechnische Entkopplung verhindert das Ausbreiten einer möglichen Explosion. 

Die Abreinigung der Lamellenfilter erfolgt differenzdruckgesteuert im Jet-Puls Verfahren, wodurch ein kontinuierlicher Betrieb der Gesamtanlage während des Förderprozesses gewährleistet ist.

 

Technische Daten
FiltertypLamellenfilter Infa-Lamellen-Jet AJL 
Volumenstrom[m³/h]5.000 bis 32.000
Rohgasstaubgehalt[g/m³]< 5
Reststaubgehalt[mg/m³]< 20
Temperatur[ºC]-40 - +40

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